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Doris Martinez - Cuban Salsa


Die kubanische Tänzerin Doris Martinez, welche vor allem in Spanien, Cuba und der Tschechischen Republik arbeitet und ich hatten im vergangenen Sommer einen netten Plausch bei Rum und Cola in einer Salsabar in Malaga. Doris tanzt seit Kindeszeit an und hat in Cuba eine klassische Ausbildung genossen. Sie kam nach Europa und blieb viele Jahre in Malaga, wo sie sehr viel aufbaute und somit eine der Gründerinnen einer der besten Salsaszenen Europas war. Dann ging sie nach fast 10 Jahren Aufenthalt in Malaga, schon vor der spanischen Wirtschaftskrise, weiter nach Tschechien, wo sie seit nunmehr 10 Jahren in Prag lebt und unterrichtet.

Durch ihre Erfahrung hat sie einen guten Blick auf die europäische Tanz- und Latinszene, worüber wir an diesem Abend sprachen. Das Gespräch nahm aber eine andere Wendung, als ich es am Anfang vermutete.

DJ Tronky - Italy

Wer aufmerksam Bachata hört, vor allem auf Youtube nach Bachata sensual sucht oder in Spanien, Italien oder auch in Deutschland tanzen geht, kommt momentan an dem Shootingstar DJ Tronky nicht vorbei. Er gehört zu der neuen Generation von DJs, die eigene Remixes von populären Popsongs erstellen und dabei den Charakter der Songs derart verändern, dass sie frisch, modern und vor allem sehr gut tanzbar werden.

Ich bat Tronky um ein Interview, wozu er sofort einwilligte. Das Interview wurde auf Englisch geführt, aber ich denke, dass man es trotzdem gut versteht.

Bersy Cortez beim Stylingkurs in FFM


Die Meinungen zum Thema Styling gehen weit auseinander, von "sehr wichtig" bis "uninteressant", habe ich dazu schon viel gehört. Und nicht jeder Tänzer hat zu diesem Thema überhaupt eine Meinung, was auch etwas über den Stellenwert aussagt.

Trotzdem bewundern wir alle gute Tänzer wegen ihrer sauberen Technik, Geschwindigkeit, Feelings und nicht zuletzt wegen ihres eleganten und eigenen Stils. Mit dem ganzen Körper tanzen, darum geht es in diesem Artikel: Styling nicht als zusätzlichen Aspekt verstehen, sondern als Teil der Körperbewegung.

Plädoyer für mehr Mottopartys

Latin- und Salsapartys finden meist regelmäßig statt und manchmal beobachtet man nach einiger Zeit, das weniger Leute zu den Partys kommen. Was kann man gegen diesen Gewöhnungseffekt tun? Ich finde, dass gegen das Einerlei und die Langeweile jeder Clubbesitzer und jeder Veranstalter auch mal ein Highlight setzten muss. Die Kunden wollen Abwechslung und die Konkurrenz schläft ebenfalls nicht!

Neben Livekonzerten bei Salsapartys, was oft für den Veranstalter recht teuer ist, kann man auch verschiedene DJs oder auch mal Showacts buchen. Dazu kann man jahreszeitliche Ereignisse nutzen (Valentinstag, Fasching, Tanz in den Mai, Sommeranfang, Halloween, Weihnachtsparty usw.).
Auch finde ich Partys, die sich einem Artisten widmen prima: Romeo Santos und eine Sensualnight, Marc Anthony und eine Puertorican-Party, Hector Lavoe & Willi Colon und einer Fania-Night... Ich denke, da bieten sich genügend Artisten an.

 

Habe es schon oft erlebt, dass Frauen sich mit ihrem Partner zu einem Anfängerkurs anmelden und dann relativ schnell die Frau die Kontrolle übernimmt und beginnt, den Mann zu führen, ihn zurechtzuweisen und sich dann auch noch zu beklagen, dass ihr Partner nicht so recht von der Stelle kommt, es aber für sie selbst so schnell vorwärts geht.
Ich denke, jeder kennt das aus seiner Beziehung: es kommt zum Streit und dabei wollte man als Mann doch nur seiner Freundin eine Freude machen und endlich tanzen lernen!
Liebe Männer, dieser Artikel ist für Euch! ;-)


Dieser Gedanke, begegnete mir in letzter Zeit des öfteren. Meine Gedanken kreisten ein wenig um diese Frage, als ich sie zum ersten Mal in Madrid von einem mir unbekanntem Tänzer gestellt bekam. Nun, zuerst einmal fühlte ich mich gleich angesprochen und war in einer Rechtfertigungsposition. Ein Gedanke zum Beispiel war, warum muss ich eigentlich irgendwas tun, und was kann ich überhaupt tun?
Die Salsa-Szene gibt es in meiner Stadt doch schon länger... Da muss man doch nichts mehr verbessern, oder? Ist Salsa oder unsere Partys etwa in Gefahr, so wie etwa Kröten bei der Wanderung? Ein weiterer Gedanke war, wenn ich was tun würde oder könnte, wie könnte ich einer Sache dienen, ohne Schaden zu stiften?

Wie auch immer, alles kreiste ein wenig um diesen Gedanken und ich machte, vielleicht auch zufällig, ein paar Beobachtungen:

 

Beim Salsa ist es durchaus von guten Tänzern üblich den Tanz auf "2" zu tanzen. Damit ist gemeint, dass der Hauptschritt nicht mit dem ersten Taktschlag beginnt, sondern mit dem zweiten. Aber warum ist dies bei Tänzern so populär, bringt es Vorteile und wie kann man es lernen?

Ich habe mal zusammen mit Eric Laubach ein paar Infos dazu zusammengestellt! Viel Spaß beim Lesen. Mittlerweile ist dies einer meiner meistgelesenen Berichte. Danke dafür! Wie immer gilt: Anmerkungen dazu bitte in den jeweiligen Facebookthreads.
Ich freue mich über jede Diskussion, sofern sie nicht auf dem Niveau läuft: "Alles falsch, ich habe in Kuba Feldstudien betrieben und weiß es besser... kann Dir aber leider nicht sagen, was alles falsch ist"

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